SFB889 Cellular Mechanisms of Sensory Processing

Press Releases

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2017

June 20th, 2017, NDR Visite
Was tun bei einem Hörsturz?

Plötzlich klingt auf einem Ohr alles ganz leise, wie durch Watte, das Ohr scheint ein bisschen taub: Das sind typische Anzeichen eines Hörsturzes.
In Deutschland machen rund 200.000 Menschen pro Jahr diese beun-ruhigende Erfahrung. Eine eindeutige Erklärung für das Phänomen gibt es bislang ebenso wenig wie eine sicher wirksame Therapie. Klar ist nur, dass sich ein Hörsturz im Innenohr abspielt. [link] (©Foto/Animation: Juliane Techen)

Mai 30th, 2017, Göttinger Tageblatt
Zwei Millionen Euro für Wissenschaftler

Etwa eine Millionen Menschen weltweit drohen innerhalb von einigen Jahren vollständig zu erblinden, weil ihre Lichtrezeptoren im Auge aus genetisch bedingten Ursachen absterben. Für seine Forschungen erhält ein Göttinger Forscher jetzt zwei Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat. [link]

Mai 30th, 2017, Pressemitteilung UMG
Neue Erkenntnisse über das Sehen: Hochdotierter ERC Consolidator Grant für Neurowissenschaftler der UMG

2 Millionen Euro zur Erforschung der Sehprozesse in den Nervenzellen des Auges. Europäischer Forschungsrat fördert Forschungsvorhaben von Prof. Dr. Tim Gollisch für fünf Jahre. [link]

April 18th, 2017, CNBC
New technology that can help the 360 million people with hearing loss

For the 360 million people worldwide who lack some or all of their ability to hear, technological interventions have already come a long way. But still, they're not perfect. Hearing aids don't translate certain frequencies as well as regular hearing, and some users find hearing interventions uncomfortable or are ideologically opposed to them. [link]

April 10th, 2017, Göttinger Tageblatt
Nervenzellen im Auge: Déjà-vu-Detektoren entdeckt

Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben untersucht, wie die Nervenzellen des Auges auf die ständigen Änderungen der Augenposition reagieren. Dabei haben sie „Déjà-vu“-Detektoren entdeckt.
[link]

April 6th, 2017, Pressemitteilung UMG
„Das hab ich doch schon mal gesehen“: Nervenzellen im Auge signalisieren die Wiederkehr eines Bildes

Forscher der Universitätsmedizin Göttingen haben untersucht, wie die Nervenzellen des Auges auf die ständigen Änderungen der Augen-position reagieren und entdecken „Déjà-vu“-Detektoren. Grundlagenforschung zum Sehen: Veröffentlicht in "eLife". [link] (©Foto-Collage: umg)

March 22nd, 2017, Göttinger Tageblatt
Weitergabe der Sinnesreize ins Bewusste: UMG Forscherteam mit neuen Erkenntnissen

Was auch immer über Augen, Ohren, Nase oder Haut an Informationen sammeln, steht uns nur dann für Entscheidungen oder zielgerichtets Verhalten zur Verfügung, wenn Sinnesreize von unserem Gehirn bewusst wahrgenommen und weiter verarbeitet werden können. Ein Forscherteam der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) klärt weitere Details zur synaptischen Verschaltung der Großhirnrinde.

March 16th, 2017, Göttinger Tageblatt
Fred Wolf erhält den Neuroscience Prize 2017

Erstmals wird mit dem Göttinger Fred Wolf ein europäischer Forscher mit dem weltweit höchstdotierten Preis für bahnbrechende mathematische Beiträge zum Verständnis des Gehirns ausgezeichnet.
Der Physiker vom MPI für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS), wird mit dem Mathematical Neuroscience Prize ausgezeichnet. [link]

March 9th, 2017, Göttinger Tageblatt
EU fördert Göttinger Forscherinnen

Zwei junge Neurowissenschaftlerinnen des European Neuroscience Institute Göttingen (ENI-G) erhalten vom Europäischen Forschungsrat (ERC) jeweils 1,5 Millionen Euro Fördergelder. Dr. Arezoo Pooresmaeili und Dr. Marion Silies werden mit dem Fördergeld eigene Forschungsprojekte umsetzen.
Wie im Gehirn der Fruchtfliege über neuronale Schaltkreise visuelle Signale verarbeitet werden, wird Silies untersuchen.

March 8th, 2017, Pressemitteilung UMG
ERC Starting Grants im Doppelpack: 3 Millionen Euro Förderung für zwei Göttinger Nachwuchs-forscherinnen am ENI-Göttingen

Zwei junge Forscherinnen am European Neuroscience Institute Göttingen (ENI-G) haben mit ihren Projektanträgen im Auswahlverfahren um eine Förderung durch den Europäischen Forschungsrat (ERC) überzeugt.
Dr. Arezoo Pooresmaeili und Dr. Marion Silies erhalten jeweils einen Starting Grant des ERC, beide sind Nachwuchsgruppenleiterinnen am
ENI Göttingen. Ihre als exzellent bewerteten Forschungsvorhaben zu neurowissenschaftlichen Fragen werden mit jeweils 1,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert. [link] (©Foto: umg/mischke)

March 7th, 2017, MPI Dynamik und Selbstorganisation
Fred Wolf erhält den Mathematical Neuroscience Prize 2017

Erstmals wird ein europäischer Forscher mit dem weltweit höchst-dotierten Preis für bahnbrechende mathematische Beiträge zum Verständnis des Gehirns ausgezeichnet.
Der Physiker Fred Wolf vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS), Leiter des Göttinger Bernstein Zentrums
für Computergestützte Neurowissenschaften (BCCN) und Honorar-professor an der Universität Göttingen wird mit dem Mathematical Neuroscience Prize ausgezeichnet.
Wolf erhält den mit 100.000 US Dollar dotierten Preis für seine grundlegenden Arbeiten zu den Mechanismen des Sehens im Gehirn. [link] (©Foto: IBT)

March 1st, 2017, Pressemitteilung UMG
"Schalter" für Weitergabe von Sinnesreizen ins Bewusste

Neue Erkenntnisse aus der Sinnesforschung im SFB 889: Forscherteam der UMG klärt weitere Details zur synaptischen Verschaltung der Großhirnrinde. Veröffentlicht in Nature Communications. [link]
(© Abbildung: Prof. Dr. Staiger/ Dr. Mirko Witte, UMG)

February 27th, 2017, Göttinger Tageblatt
Preis für Forscherin Marion Silies

Zehn Wissenschaftler erhalten in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis, die wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland, darunter mit Marion Silies auch eine Forscherin aus Göttingen.
Silies (36), Neurowissenschaftlerin an der Universität Göttingen, beschäftigte sich bereits als Postdoc an der Stanford University mit dem Bewegungssehen der Drosophila. Seit 2014 leitet sie die Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe "Die zelluläre und molekulare Grundlage des Bewegungssehens" an der Georgia Augusta.

February 23rd, 2017, Pressemitteilung DFG
Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftler aus.

Dr. Marion Silies erhält in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis und damit die wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland.
Für die diesjährige Preisrunde waren insgesamt 154 Forscherinnen und Forscher aus allen Fachgebieten vorgeschlagen worden, von denen 14 in die engere Wahl kamen. „Die zehn Preisträgerinnen und Preisträger zeigen in hervorragender Weise, wie gut es um die wissenschaftliche Qualität und Qualifikation vieler junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland bestellt ist“, sagt Mathematikerin und DFG-Vizepräsidentin Prof. Dr. Marlis Hochbruck. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten je 20.000 Euro. [link]

January 12th, 2017, HNA
Göttinger Wissenschaftler finden eine Ursache für Schwerhörigkeit.

Die Ursachen für eine seltene erbliche Schwerhörigkeit haben Göttinger Hörforscher aufgedeckt. Betroffene können leise Töne fast so gut wie Normalhörende wahrnehmen, aber gesprochene Sprache kaum verstehen. Gleichbleibend laute Töne nehmen sie als leiser werdende Töne war. Ihr Hören sei „müde“, erklären die Forscher. [link]

2016

December 22nd, 2016, Pressemitteilung UMG

Zu wenig Otoferlin macht das Hören „müde“ – auch bei Sport und bei Fieber.

Der menschlichen Schwerhörigkeit auf der Spur: Göttinger Hörforscher im Sonderforschungsbereich 889 identifizieren Ursache menschlicher Schwerhörigkeit. Zwei Publikationen in der Fachzeitschrift „EMBO Journal“.
Die Ursachen für eine seltene erbliche menschliche Schwerhörigkeit haben jetzt Göttinger Hörforscher aufgedeckt. Menschen mit dieser ungewöhnlichen Hörstörung können zwar leise Töne fast genauso gut wahrnehmen wie Normalhörende, aber gesprochene Sprache kaum verstehen. Gleichbleibend laute Töne nehmen sie als leiser werdende Töne war. Das Hören ist „müde“. [link]

December 1st, 2016, Göttinger Tageblatt
Netzwerke im Gehirn.

Das Forschungsprojekt "Auf dem Weg zu einer Neurobiologie hybrider neuronaler Schaltkreise" hat sich als eines von 18 Projekten gegen 543 weitere Vorschläge bei "Experiment!", einer Förderlinie der VolkswagenStiftung, durchgesetzt. Prof. Fred Wolf erhält eine Fördersumme von 100 000 Euro.

November 30th, 2016, MPI Dynamik und Selbstorganisation
Auf dem Weg zur synthetischen Neurobiologie.

VolkswagenStiftung fördert innovativen Forschungsansatz des theoretischen Neuro-wissenschaftlers Fred Wolf vom MPI für Dynamik und Selbstorganisation mit 100.000 Euro. [link]
(© Abbildung: Manuel Schottdorf, MPIDS)

August 2nd, 2016, Göttinger Tageblatt
Wie biologische Vielfalt das Ohr fit macht.

Göttinger Hörforschung stellen fest: Das Ohr setzt Synapsen mit verschiedenen Eigenschaften ein.
Der menschliche Hörsinn verarbeitet einen großen Bereich an Lautstärken. Wie schafft es das Ohr etwa, über eine Million Schalldruckvariationen zu verarbeiten?

July 29th, 2016, Pressemitteilung UMG
Wie biologische Vielfalt das Ohr fit macht.

Göttinger Hörforschung mit neuen Erkenntnissen: Das Ohr setzt Synapsen mit verschiedenen Eigenschaften ein, um unterschiedlich lauten Schall zu verarbeiten. Forschungsergebnisse veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“. [link]

July 26th, 2016, Göttinger Tageblatt
Vom Sehen zum Greifen.

Wie unser Gehirn Handbewegungen steuert.
Unsere Hände sind hochentwickelte Greiforgane. Wie unser Gehirn diese unterschiedlichen Handgriffe steuert, hat ein Team am Deutschen Primatenzentrum untersucht. Die Ergebnisse tragen zur Entwicklung von Neuroprothesen bei, die gelähmten Patienten helfen sollen, ihre Hände wieder zu bewegen zu. [link] (© Abbildung: Benjamin Lamplmair)

July 26th, 2016, NDR//Aktuell
Hirnforschung an Affen: Hoffnung für Querschnittsgelähmte.

[Video report (from 6:00 to 7:51)]

July 26th, 2016, Pressemitteilung DPZ
Vom Sehen zum Greifen.

Neurowissenschaftler am Deutschen Primatenzentrum entschlüsseln, wie unser Gehirn Handbewegungen steuert.
Unsere Hände sind hochentwickelte Greiforgane im Dauereinsatz. Schon bevor wir morgens unseren ersten Kaffee umrühren, haben wir eine Vielzahl von Handgriffen getan. Dabei fällt es uns genauso leicht, einen Stift präzise zwischen Daumen und Zeigefinger über das Papier zu dirigieren wie einen Ball zu fangen oder eine Türklinke zu bedienen. Wie unser Gehirn diese unterschiedlichen Handgriffe steuert, haben die Neurowissenschaftler Stefan Schaffelhofer und Hansjörg Scherberger vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) untersucht. [link] (© Abbildung: Stefan Schaffelhofer)

May 23rd, 2016, Pressemitteilung UMG
Verlorene Körperfunktion wiederherstellen.

Symposium mit internationalen Spitzenforschern „Restoration of Sensory and Motor Function” in Göttingen. Donnerstag, 26. Mai 2016 und Freitag, 27. Mai 2016, Universitätsklinikum Göttingen, Hörsaal 552.
(umg) Rund 100 internationale Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Wiederherstellung sensorischer und motorischer Funktion forschen, treffen sich vom 26. bis 27. Mai 2016 in Göttingen zum „Restoration of Sensory and Motor Function Symposium 2016“. Ziel der Veranstaltung ist der Austausch von Erfahrungen zwischen den Wissenschaftlern. Herausragende neurowissenschaftliche Experten sowie Nachwuchsforscher spannen den Bogen zu folgenden Themen: molekulare Therapien, wie z.B. die Regeneration sensorischer Zellen mit Hilfe von Viren oder die optogenetische Wiederherstellung des Seh- und Hörvermögens, über sensorische bis hin zu motorischen Prothesen. [link]

2015

October 12th, 2015, Göttinger Tageblatt
Göttinger Hörforscher bahnen Weg zur Gentherapie der Schwerhörigkeit.

Etwa 360 Millionen Menschen leiden nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an einer maßgeblichen Schwerhörigkeit. Göttinger und Berliner Wissenschaftler sind nun dem Verständnis von Hören wie der Behandlung der Schwerhörigkeit einen Schritt nähergekommen. [link]

October 10th, 2015, 42, Der Spiegel
Müllabfuhr im Innenohr

Forscher aus Göttingen und Berlin haben einen Weg für eine Gentherapie bei bestimmten Formen von Schwerhörigkeit gefunden. Die Wissenschaftler untersuchten den Mechanismus, der die extrem schnelle Signalübertragung von den Innenohrzellen zu den Zellen des Hörnervs im Gehirn ermöglicht: Wie eine Art molekulare Müllabfuhr sorgen zwei Eiweiße dafür, dass in den Synapsen nach jeder Signalübertragung sofort Platz für die nächste geschaffen wird. [link] read on page 2.

October 9th, 2015 Pressemitteilungen Nr. 167 UMG
„Indefatigable Hearing“ – a molecular clearance mechanism enables synapses to continuously release transmitter

Auditory neuroscientists discover bottleneck of information flow in the ear and pave the way for gene therapy of deafness. Publication in „EMBO Journal“.

Disabling hearing impairment (HI) affects 360 million people worldwide, and prevalence increases with age. So far, no causal treatment is available for its most common form, sensorineural HI. Göttingen and Berlin scientists have achieved a major advance in our understanding of hearing as well as an important step towards developing gene therapy of deafness. Their study showed that the endocytic adaptor protein 2µ is required for hearing by fueling vesicle reloading of the release site for indefatigable synaptic transmission. Without AP-2, which inter-acts with the deafness protein otoferlin, a kind of traffic jam occurs at the release sites, suggesting that AP-2 and Otoferlin teamwork in clearing exocytosed material from the release site. Using virus-mediated transfer of the intact AP-2µ DNA into sensory inner hair cells, the scientist could restore normal synaptic function and hearing. [link]

July 24th, 2015, Göttinger Tageblatt
Göttinger Forscher identifizieren wichtiges Protein für Aufnahme von Hörsignal.

Göttinger Hörforscher haben neue molekulare Details zur Signalumwandlung in den Sinneszellen der Hörschnecke herausgefunden. Sie konnten ein Protein identifizieren, das für die Verankerung von Kalziumkanälen an den speziellen Bändersynapsen der inneren Haarzellen verantwortlich ist. Fehlt dieses Protein RIM2 oder ist es genetisch verändert, werden die Kalziumkanäle in zu geringer Anzahl angelegt. Die Folge: Die Bändersynapsen funktionieren nicht mehr richtig. Die Ergebnisse weisen auf Ursachen für mögliche Störungen bei der Umwandlung oder der Weiterleitung des Hörsignals hin. Diese können zu Schwerhörigkeit führen. [link]

July 23th, 2015, Universitätsmedizin Göttingen
Weiteres Puzzelteil des Hörens entdeckt: Das Protein RIM2 reguliert die synaptische Übertragung im Innenohr.

Hören ist einer unserer wichtigsten Sinne. Dennoch hat die Grundlagenforschung noch lange nicht alle Vorgänge geklärt, beispielsweise wie Schall im Innenohr in ein Nervensignal umgewandelt wird. Göttinger Hörforscher haben jetzt neue molekulare Details zur Signalumwandlung in den Sinneszellen der Hörschnecke, den so genannten inneren Haarzellen, herausgefunden. Sie konnten ein Protein identifizieren, das für die Verankerung von Kalziumkanälen an den speziellen Bändersynapsen der inneren Haarzellen verantwortlich ist. Fehlt dieses Protein RIM2 oder ist es genetisch verändert, werden die Kalziumkanäle in zu geringer Anzahl angelegt. Die Folge: Die Bändersynapsen funktionieren nicht mehr richtig. Die Ergebnisse weisen auf Ursachen für mögliche Störungen bei der Umwandlung oder der Weiterleitung des Hörsignals hin. Diese können zu Schwerhörigkeit führen. [link]

June 12th, 2015, University Medical Center Göttingen
Neuer molekularer Mechanismus für die Steuerung plastischer Phasen in der Hirnentwicklung entdeckt.

Göttinger Forscher des SFB 889 finden neuartigen Mechanismus um Zeitfenster mit hoher Lernfähigkeit des Gehirns zu regulieren: Ein zentraler Koordinator aus der Postsynapse steuert die Dauer kritischer Phasen in der Hirnentwicklung.
Veröffentlicht in der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences USA (PNAS).[link]

May 7th, 2015, Georg-August-Universität Göttingen
Discovery of exact pymetrozine and pyrifluquinanzon target - BASF and University of Göttingen scientists find new specific insecticide target protein.

Scientists from BASF Crop Protection and the University of Göttingen in Germany have found a new insecticide target protein. The discovery marks the first identification of vanilloid receptors, the TRPV ion channels, as insecticide targets. The results were published in the scientific journal Neuron. They could help to better manage insecticide resistance and have implications for research and insecticide usage. [link]

May 7th, 2015, Göttinger Tageblatt
Blindheit besiegt - Mäuse erhalten Augenlicht zurück.

Erblindete Mäuse können wieder sehen. Die Tiere erhielten das Augenlicht zurück, weil es Wissenschaftlern der Universitäten Bern und Göttingen gelang, noch intakte Zellen der Netzhaut biotechnologisch zu modifizieren. Diese konnten dann als Ersatz-Fotorezeptoren die Rolle der abgestorbenen Lichtsensoren im Auge übernehmen. [link]

May 7th, 2015, Georg-August-Universität Göttingen
Light in sight - Scientists develop molecular light switch as a potential therapy for acquired blindness.

Scientists from the Universities of Bern in Switzerland and Göttingen in Germany have succeeded in restoring vision to blind mice. Hereditary blindness caused by a progressive degeneration of the light-sensing cells in the eye, the photoreceptors, affects millions of people worldwide. Although the light-sensing cells are lost, cells in deeper layers of the retina, which normally cannot sense light, remain intact. The scientists now introduced a new light-sensing protein into the surviving retina cells, thus turning them into “replacement photoreceptors”. The results were published in PLoS Biology. [link]

April 16th, 2015, Georg-August-Universität Göttingen
Watching synapses at work - Göttingen researchers monitor synapse activity in the brain of living fruit flies.

Using a novel method, scientists at Göttingen University can monitor the activity of nerve cells in the brains of living fruit flies. Thus far, questions concerning synaptic activity have generally been investigated on tissue specimens or in isolated, cultivated cells. Using high-resolution two-photon microscopy, researchers are now able to follow how certain synapses in the intact brain of the Drosophila melanogaster fruit fly react to odour stimulation and what synaptic changes take place when these stimuli are stopped for longer periods of time. The results have been published in the scientific journal Cell Reports. [link]

2014

December 16th, 2014, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Leibniz-Preis 2015 für Hörforschung und optogenetische Ansätze.

Prof. Dr. Tobias Moser von der Universität Göttingen (Auditorische Sensorik/Hals-Nasen-Ohrenheilkunde) ist einer der Preisträger des renommierten Leibniz-Preis 2015. Das gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) letzte Woche in Bonn bekannt. Moser erhält den Preis für seine neuen konzeptionellen wie technischen und experimentellen Ansätze, die zu einem erheblich besseren Verständnis synaptischer Prozesse im Innenohr und damit zu der Grundlage des Hörens beitragen. [link]

December 10th, 2014, Bernstein Center for Computational Neuroscience (BCCN)
Leibniz Prize for Tobias Moser.

As announced by the German Research Foundation (Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG) on December 10, 2014, Tobias Moser (BCCN and BFNT Göttingen) receives the Gottfried Wilhelm Leibniz Prize 2015 (December 2014). [link]

December 10th, 2014, Göttinger Tageblatt
Göttinger Wissenschaftler Tobias Moser erhält Leibniz-Preis.

Tobias Moser, Professor für Auditorische Neurobiologie an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist einer der Preisträger des wichtigsten deutschen Forschungsförderpreises, des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der Preis ist mit 2,5 Millionen Euro für bis zu sieben Jahre dotiert. Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am Mittwoch in Bonn acht Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2015 zuerkannt. [link] [link] [link]

November 21st, 2014, Universitätsmedizin Göttingen
Die Sinne verstehen. SFB 889 für weitere 4 Jahre gefördert.

Sehen, Hören, Riechen, Tasten – die wichtigsten menschlichen Sinne besser verstehen will der Sonderforschungsbereich SFB 889 „Zelluläre Mechanismen sensorischer Verarbeitung“. Nach einer hervorragenden wissenschaftlichen Leistung in der ersten Förderperiode seit 2011, unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die weitere Erforschung der Sinne ab dem 1. Januar 2015 mit neun Millionen Euro für die nächsten vier Jahre. Sprecher des Sonderforschungsbereichs ist Professor Dr. Tobias Moser, Leiter des InnenOhr-Labors in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). [link]

October 28, 2014, Deutschlandfunk
Der Lichtschalter im Ohr

Cochlea-Implantate können Menschen, denen ein Hörgerät nicht mehr ausreicht, das Hören ermöglichen. Musik oder andere anspruchsvolle Hörsituationen bewältigen die Geräte aber nur dürftig. Hier versprechen Forschungsergebnisse zu optischen Cochlea-Implantaten Verbesserung. [link]

February 7, 2014, Göttinger Tageblatt
February 4–10th, 2014 Wochenspiegel, Nr. 06/14
Reifungsprozess im Ohr

„Hören können“ ist ein komplexes Geschehen. Auch wenn alle anatomischen Teile eines Ohrs angelegt sind, ist Hören nicht sofort möglich. Bei Menschen entwickelt sich diese Funktionsfähigkeit im Mutterleib und ist noch wenig verstanden. Ein Göttinger Forscherteam unter Leitung des InnenOhrLabors in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat mit Untersuchungen an Mäusen im Detail aufgedeckt, welche Entwicklungsschritte auf molekularer und zellulärer Ebene ablaufen, damit Hören gelingt.

February 5, 2014, Universitätsmedizin Göttingen
Wie das Ohr reift

"Hören können" ist ein komplexes Geschehen. Auch wenn alle anatomischen Teile eines Ohrs angelegt sind, ist Hören nicht sofort möglich. Wie entwickelt das Ohr seine volle Funktionsfähigkeit? Dieser Prozess findet bei Menschen im Mutterleib statt und ist noch recht wenig verstanden. Ein Göttinger Forscherteam unter Leitung des InnenOhrLabors in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat mit Untersuchungen an Mäusen im Detail aufgedeckt, welche Entwicklungsschritte auf molekularer und zellulärer Ebene ablaufen, damit Hören gelingt. [link]

2013

November 19, 2013, Universitätsmedizin Göttingen
Wissenschaftspreis Niedersachsen für UMG-Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Tina Pangršič Vilfan

Nachwuchsgruppenleiterin aus der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen mit Wissenschaftspreis Niedersachsen 2013 ausgezeichnet. Dr. Tina Pangršič Vilfan hat in Ljubljana Biologie und Musik (Querflöte) studiert. Seit dem Jahr 2006 arbeitet Dr. Pangršič Vilfan in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der UMG. Derzeit untersucht Dr. Pangršič Vilfan als Nachwuchsgruppenleiterin im InnenOhrLabor mit ihrer Forschergruppe die molekularen und zellulären Mechanismen für die schnelle Kodierung der sensorischen Informationen im Innenohr. [link] [link]

October 15, 2013, Göttinger Tageblatt
Infoabend zu Tinnitus

"Tinnitus - Phantomgeräusch im Gehirn", so heißt das Thema, das in der nächsten Denk-Bar, dem Bürgerforum zur neurowissenschaftlichen Forschung, im Mittelpunkt steht. Mit ihren Vorträgen wollen Prof. Tobias Moser von der Klinik für Hals-Nasen-Ohrheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen, und Prof. Birgit Kröner-Herwig aus der Abteilung für klinische Psychologie und Psychotherapie am Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie der Universität Göttingen, über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit informieren. [pdf]

March 18, 2013, StadtRadio Göttingen (107.1)
Aufgeweckt - Mehr am Morgen: Tag der Sinne 2013

Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten – Das sind die fünf menschlichen Sinne. Um das Bewusstsein für die einzelnen Wahrnehmungen zu steigern, richtete das Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen gestern den „Tag der Sinne" aus. Dominic Steneberg war für uns vor Ort und berichtet von den Geschehnissen. [link] [mp3 download]

March 18, 2013, HNA.de
Dichtes Gedränge am Tag der Sinne.

Unter dem Motto „Mit allen Sinnen bewusst erleben“ zeigten dabei Wissenschaftler und Studenten an 22 Experimentierstationen hunderten von Kindern und deren Eltern, wie die Augen, der Geruchs- oder der Geschmackssinn funktionieren oder wie unterschiedliche Töne entstehen. Die Veranstaltung fand statt im Rahmen weltweiten Woche der Hirnforschung und wurde organisiert vom Sonderforschungsbereich „Zelluläre Mechanismen der sensorischen Verarbeitung“ und dem DFG-Forschungszentrum „Mikroskopie im Nanobereich und Molekularphysiologie des Gehirns“. [link] (© Foto: Schröter)

March 15, 2013, Göttinger Tageblatt
Wenn Hören und Sehen vergehen

Was tun bei Seh-Hörverlust: Vorträge und Diskussionen bei der "Brain Awarness Week".

March 14, 2013, Göttinger Tageblatt
Ständig den Kontrast regeln

Neue Erkenntnisse über die Anpassung der Nervenzellen im Sehsystem könnten dazu beitragen, bei bestimmten Erblindungsformen das Sehvermögen zu erhalten. Wie sich die Nervenzellen in der Netzhaut des Auges an den visuellen Kontrast der Umgebung anpassen, fanden Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) unter Leitung von Prof. Tim Gollisch in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried heraus.

March 13, 2013, Blick
"Vom Hören und Sehen" Hirnforschung: Sinnesexperimente und Vorträge

Wie wichtig die Sinne sind, erfahren Menschen erst, wenn einer verloren geht oder nur eingeschränkt funktioniert. So sind etwa 14 Millionen Deutsche von einer Hörschädigung betroffen.

March 13, 2013, TagesTipp
"Von Hören und Sehen im Lumière"

 

March 13, 2013, Göttinger Tageblatt
"Tag der Sinne" zum Mitmachen

March 12, 2013, HNA.de
Spielerisch lernen beim „Tag der Sinne“

Göttingen . Mit allen Sinnen erleben sollen Besucher des „Tags der Sinne“ am Sonntag, 17. März, im Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, Hermann-Rein-Straße 3. Zwischen 15 und 18 Uhr zeigen Göttinger Forscher, wie unsere Sinnesorgane funktionieren und zusammenspielen.

March 9, 2013, HNA.de
Forscher laden zum Tag der Sinne: Vanille oder Banane?

Göttingen. Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen – wie die menschlichen Sinne funktionieren, wollen Göttinger Wissenschaftler mit Vorführungen und Mitmachaktionen am Tag der Sinne erklären. Das Programm richtet sich am Sontag, 17. März, an Familien mit Kindern und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren. Die Besucher sollen Einblicke in die eigene Sinneswahrnehmung bekommen und erhalten Antworten auf Fragen wie: Vanille oder Banane? Wie hören Tiere? Wie funktionieren meine Augen? Wie entstehen hohe und tiefe Töne? Mit dem Tag der Sinne beteiligen sich die Göttinger Sinnesforscher an der Brain Awareness Week 2013. Diese Aktionswoche wird weltweit veranstaltet, um über Fortschritt und Nutzen der Hirnforschung zu informieren. Der Tag der Sinne beginnt in Göttingen am 17. März um 15 Uhr im Foyer und der Cafeteria des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin (Hermann-Rein-Straße 3). Die Veranstaltung endet um 18!Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (shx).

March 7, 2013, Universitätsmedizin Göttingen
"Sehen im Automatik-Modus: Wie sich Nervenzellen in der Netzhaut des Auges an den visuellen Kontrast der Umgebung anpassen "

Grundlagenforschung zum Sehen: Forscher der Universitätsmedizin Göttingen und des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried haben untersucht, wie die Nervenzellen des Auges auf Änderungen im Kontrast der visuellen Umgebung reagieren.

March 7, 2013, Göttinger Tageblatt
"Hören und Sehen - Vorträge und Film"

Hören und Sehen sind nur zwei unserer Sinne, mit denen wir täglich die Welt erleben. Wie wichtig unsere Sinne für uns sind, erfahren wir oft erst dann, wenn einer verloren geht oder nur eingeschränkt funktioniert. Bei Fehlfunktionen kommt es zu Sinnesbeeinträchtigungen, wie Schwerhörigkeit und Sehstörungen. Beeinträchtigungen wie diese führen häufig zu sozialem Rückzug. Allein von Hörschädigungen sind aktuell etwa 14 Millionen Menschen in Deutschland betroffen.

2012

December 9th, 21:15-21:45 BR Fersehen/Monday, Dec 10th, 09:00-09:30 BR-alpha
Faszination Wissen: Immer zu laut - Wie krank macht uns Lärm?

Prof. Tobias Moser has been invited by Bayerisches Fersehen to share his profesionnal view about what is the side effect or disease by exposing under the noise. This interview will be played on Bayerisches Fersehen on Dec 9th, 21:15-21:45, and on BR-alpha on Dec 10th, 09:00-09:30

November 27th, 2012
In Herz, Gehör und Zellen blicken

Martin Höfling vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und Experimentelle Medizin erklärte seinen Besuchern eine dreidimensionale Molekulardynamiksimulation, bevor diese selbst mit einem Joystick Hand an das Abbild eines Proteins legen konnten. „Hier kann man einer Maschine beim Arbeiten zuschauen“, erklärte Höfling in Hinblick auf die aus Aminosäuren aufgebauten Moleküle, die beispielsweise in menschlichen Körperzellen zahlreiche Aufgaben übernehmen. [pdf]

November 24th, 2012, 18:00 - 20:00
Nacht des Wissens

Zeit : Samstag, 24th Nov 2012
Lokal: 0 Ebene, Hörsaal 81 im Klinikum, Robert-Koch-Str.40, 37075 Göttingen. [map]
Website: [link]

Neurowissenschaften: Hören – Sehen – Riechen: Wie funktioniert es?

18–18.30 / 18.45–19.15 / 19.30–20 Uhr • Hörsaal 81
Drei Vorträge aus der Welt der Sinne. Hochkomplexe Vorgänge in unseren Nervenzellen sorgen dafür, dass wir unsere Umwelt wahrnehmen können. Wie werden diese Sinneseindrücke aufgenommen und verarbeitet? Warum fallen wir auf optische Täuschungen herein? Neues aus der Grundlagenforschung - eine Verbindung von Theorie und Praxis.
Prof. Dr. Tobias Moser, Abteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Prof. Dr. Tim Gollisch, Abteilung Augenheilkunde, Dr. Dr. Alexander Meyer, Abteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Neurowissenschaften: Sinnesexperimente
17–24 Uhr • Ebene 0 • Experiment/Vorführung, Mitmachaktionen
Sehen, Hören, Riechen, Fühlen! Wir erleben die Welt durch unsere Sinne. Wie das im Einzelnen funktioniert und wie diese Informationen verarbeitet werden, ist Gegenstand zahlloser Forschungen. Begeben Sie sich mit Göttinger Medizinern und Medizinerinnen in die Welt der Sinne- sinnvoll und kreativ. Mit Informationen, Mitmachaktionen und Experimenten.

August 31st, 2012, Georg August Universität Göttingen
Seh- und Riechproteine helfen beim Hören

Göttinger Wissenschaftler entdecken Licht- und Duftrezeptoren im Ohr der Fruchtfliege Drosophila.
Sinneszellen für Sehen, Riechen und Hören benutzen unterschiedliche Proteine um sensorische Signale zu entschlüsseln: Photorezeptoren fangen Licht mit Rhodopsinen, Chemorezeptoren binden Duftstoffe mit olfaktorischen Rezeptorproteinen, also Geruchsproteinen, und Hörsinneszellen verwenden Ionenkanäle, die Schwingungen im Ohr registrieren. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben gemeinsam mit Forschern des Max-Planck-Instituts für Zellbiologie und Genetik in Dresden entdeckt, dass diese verschiedenen Proteine im Ohr der Fruchtfliege Drosophila vorkommen und dass die Fliege Rhodopsine und olfaktorische Rezeptorproteine zur Schallverarbeitung benutzt. Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und vom Göttinger Sonderforschungsbereich „Molekulare Mechanismen sensorischer Signalverarbeitung“ unterstützt. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift Cell erschienen. [link]

July 30th, 2012, Georg August Universität Göttingen
Heiliger Gral im Ohr aufgespürt

Schallumwandlung: Göttinger Neurobiologen entdecken verantwortliches Protein.
Treffen Schallwellen im Ohr auf eine Sinneszelle, werden sie dort durch spezialisierte Ionenkanäle, die sich öffnen und schließen, in elektrische Nervensignale umgewandelt. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun ein Protein entdeckt, ohne dass sich diese Ionenkanäle nicht öffnen und schließen lassen. Damit könnte dieses Protein verantwortlich sein für die Fähigkeit zu hören. Die Untersuchungen fanden im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Molekulare Mechanismen Sensorischer Verarbeitung“ in der Abteilung Zelluläre Neurobiologie statt. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Nature Neuroscience veröffentlicht.) [link]

July 12th,2012, Welt der Physik
Procast: "Cochlea-Implantate"

Tobias Moser von der Universitätsmedizin in Göttingen über neuartige Implantate für das Innenohr, mit denen sich bestimmte Formen des Hörverlusts beheben lassen. (Folge 113) [link]

May 27th, 2012, DEUTSCHLANDRADIO
"So gefährlich ist Lärm wirklich"

Wissenschaftler warnen vor den Risiken der Dauer-Beschallung.
Auf dem Pausenhof, beim Rockkonzert, an Silvester: Immer öfter sind wir heute ohrenbetäubendem Krach ausgesetzt. Forscher warnen vor einer Generation von Schwerhörigen - und belegen mit Experimenten die zerstörerische Wirkung des Lärms. [link]

April 20, 2012, Göttinger Tageblatt
"Zu lauter Schall kann Ohren dauerhaft schädigen"

Bundesweiter Tag gegen den Lärm am 25. April: Empfindliches Organ besser schützen.
"Gleich nach dem Konzert hatte ich ein Wattegefühl und Pfeifen im Ohr. Nach dem Schlafen war aber alles wieder gut!” Diese Erfahrung machen heutzutage sehr viele Jugendliche, erklärt Tobias Moser, Professor für auditorische Neurowissenschaften, InnenOhrLabor und HNO-Klinik, am Universitätsklinikum Göttingen. Und tatsächlich, „die Hörschwelle, das heißt die Lautstärke, bei der wir einen Ton oder Sprache erstmals hören können, ist häufig wenige Tage nach einem Rockkonzert (wieder) normal.“ Aber ist dann wirklich alles wieder gut? Was passiert eigentlich in den Ohren, wenn es zu laut wird? Schadet zu laute Musik aus Kopfhörern?

April 27/29, 2012, 21:05/15:05, NDR
"Noise awareness day 2012"

How does the internet change our brain? What opportunities and risks lie in stem cell research? How can physicists save the world climate? Logo, the NDR Info Science magazine asks. The answers are understandable, interesting and informative. The 55-minute science magazine delivers latest reports, articles, interviews, portraits and explanatory clips. Logo will be sent every Friday at 21.05 clock and the repetition on Sunday at 15.05 clock. [link]

January 27th, 2012, Universitätsmedizin Göttingen
Größer oder heller? Wie Nervenzellen in der Netzhaut des Auges Bilder analysieren

Grundlagenforschung zum Sehen: Forscher der UMG und des MPI für Neurobiologie Martinsried finden Mechanismen in den Nervenzellen des Auges, die beim Sehen zwischen kleinen, kontrastreichen und großen, kontrastarmen Objekten unterscheiden lassen. [link]

2011

September 15th, 2011
Gegenstände ertasten, Geschmack testen

[link]


September 14th, 2011
Tag der Sinne: Sehen, riechen und schmecken

Experimente zum Riechen, Fühlen und Schmecken stehen beim Tag der Sinne im Göttinger Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Hermann Rein Straße 3, am Sonntag auf dem Programm. Los geht es um 15 Uhr. [link]

September 7th, 2011
“Tag der Sinne” – alle Sinne erleben, lernen, forschen

Mitmach-Aktionen, Experimente und Wissenswertes über Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Hautsinn für Kinder und Jugendliche. Wissenschaftlicher Festvortrag zur Eröffnung des SFB 889. Sonntag, 18. September 2011, 15:00 bis 18:00 Uhr. Ort: Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, Her-mann-Rein-Straße 3. [link]

June, 2011, ScienceWatch
Tobias Moser on Studying Sound Coding at the Cochlear Hair Cell Synapse

According to a recent analysis of Essential Science IndicatorsSM data from Thomson Reuters, the work of Prof. Dr. Tobias Moser had the highest percent increase in total citations in the field of Neuroscience & Behavior. His current record in this field includes 25 papers cited a total of 923 times between January 1, 2001 and February 28, 2011. He also has papers in Biology & Biochemistry, Clinical Medicine, and Molecular Biology & Genetics.... [link]

May 11th, 2011, Deutsches Primatenzentrum
Right, left or straightforward?

Penalty kick. The striker is facing the opponent goalkeeper. He has to decide which direction to aim for. The striker could aim his kick for the goalkeeper, speculating that he will jump away, or, for one of the empty corners next to the keeper. The two alternative strategies require fundamentally different movement planning. Aiming for the keeper means aiming directly for a physical and visual target. Aiming for the empty corner means aiming for a rule-based goal, which has to be inferred from the position of a physical target (the keeper) by means of a spatial transformation rule. Researchers at the German Primate Center and the Bernstein Center for Computational Neuroscience in Göttingen have now uncovered basic neuronal principles according to which monkeys, and putatively also humans, choose between multiple rule-based motor goals. (Neuron, 2011)

April 13th, 2011, Georg August Universität Göttingen
Den Schallwandlern im Ohr auf der Spur

Wenn Schallwellen auf eine Sinneszelle im Ohr treffen, werden sie dort in elektrische Nervensignale umgewandelt. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun herausgefunden, dass ein bestimmter Ionenkanal im Ohr der Fruchtfliege Drosophila offenbar speziell für die Schallwandlung in den empfindlichsten Sinneszellen verantwortlich ist. [link]

March 15th, 2011, MPI für Dynamik und Selbstorganisation
Schneller im Team

Göttinger Wissenschaftler entdecken, warum
Neuronen Meister der Datenverarbeitung sind. [link]

January 18th, 2011, Universitätsmedizin Göttingen
Vergessen im Sekundentakt

Wissenschaftler aus Göttingen berechnen erstmals, wie lange neuronale Netzwerke der Großhirnrinde Sinnesinformationen speichern können. [link]

2010

November 19th, 2010, Universitätsmedizin Göttingen
Wenn das "Fagott" defekt ist

Grundlagenforschung zum Hören: CMPB-Forscher klären die Mechanismen und die Folgen eines mutierten Gens, das fürs Hören wichtig ist. Publikation in "NEURON".

November 17th, 2010, Universitätsmedizin Göttingen / Georg August Universität Göttingen / MWK
Die Sinne verstehen. Neuer Sonderforschungsbereich der UMG nimmt komplexe Suche auf.

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert neuen Sonderforschungsbereich (SFB) unter der Leitung der UMG mit über 7 Millionen Euro für zunächst vier Jahre.

Universität Göttingen erhält zwei neue Sonderforschungsbereiche

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ab dem 1. Januar 2011 an der Universität Göttingen und der Universitätsmedizin Göttingen zwei neue Sonderforschungsbereiche (SFB). [link]

Vier neue Sonderforschungsbereiche für Niedersachsen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in ihrer gestrigen Sitzung im Rahmen des Förderprogramms "Sonderforschungsbereiche" entschieden, in den nächsten vier Jahren insgesamt rund 54,2 Millionen Euro für Projekte der Spitzenforschung an Niedersachsens Hochschulen zur Verfügung zu stellen. Konkret werden vier neue Sonderforschungsbereiche (SFBs) eingerichtet und zwei bereits bestehende fortgesetzt. [link]

November 4th, 2010
Selbstorganisation statt Umwelt und Genen

Bestimmte Hirnbereiche verschiedener Arten wie Frettchen, Spitzhörnchen und Buschbabys gleichen sich exakt. Einzige Erklärung bieten selbstorganisierte Prozesse.


DFG - Deutsche ForschungsgemeinschaftGeorg-August-Universität Göttingen